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Pressemitteilung zum 11. Hamburger Diabetikertag

Pressemitteilung zum 11. Hamburger Diabetikertag

Plakat des Hamburger Diabetikertages 2005Schirmherr ist Herr Senator Jörg Dräger, Behörde für Wissenschaft und Gesundheit.

Der Hamburger Diabetikertag weckt als Großveranstaltung bei Betroffenen und Interessierten große Beachtung. Mit dieser Veranstaltung nutzen wir die Möglichkeit, als Selbsthilfeorganisation über das übliche Maß hinaus die Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes mellitus und der möglichen Folgeerkrankungen darzulegen. Ebenso informieren wir über die regionalen Versorgungsmöglichkeiten bei Diabetes mellitus in und um Hamburg. Abgerundet wird diese Veranstaltung durch eine große Industrieausstellung, auf der über Hilfsmittel für Diabetiker zur Blutzuckermessung, Insulintherapie, Schuhversorgung sowie zu Schulungseinrichtungen informiert wird. Unser Anliegen, eine breite Öffentlichkeit zu informieren, kann mit dem Hamburger Diabetikertag umgesetzt werden.

Der Deutsche Diabetiker Bund Landesverband Hamburg e.V. richtet am Sonnabend, den 2. April 2005 den 11. Hamburger Diabetikertag aus und lädt dazu herzlich ein.

Das Motto der Veranstaltung lautet: Diabetes - na und?!

Mit diesem Motto wollen wir keinesfalls dazu auffordern die Zuckerkrankheit auf die leichte Schulter zu nehmen. Vielmehr möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Betroffenen ihre Lebensqualität durch eine moderne Diabetestherapie erheblich steigern können. Im besonderen Fokus steht hierbei die Situation der Typ-2-Diabetiker, die ca. 95% der Betroffenen ausmachen. Noch immer ist deren medizinische Versorgung nicht zufrieden stellend. So werden in Deutschland etwa 28.000 Amputationen pro Jahr aufgrund eines diabetischen Fußsyndroms durchgeführt, obwohl die meisten dieser Amputationen bei einer interdisziplinären Zusammenarbeit vermeidbar wären. Ca. 60% der Dialysepatienten sind Diabetiker, durch frühzeitiges Eingreifen wäre diese Nierenersatztherapie ebenfalls vermeidbar. Ebenso verhält es sich mit Erblindungen aufgrund einer diabetischen Retinopathie. Dass gerade Typ-2-Diabetiker aufgrund eines krankhaft erhöhten Blutdrucks lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen erleiden, zeigt die Gefährlichkeit ihrer Erkrankung auf. Das Disease-Management-Programm für Typ-2-Diabetiker soll genau hier ansetzen, um persönliches Leid zu lindern und unser Gesundheitssystem von vermeidbaren Kosten zu entlasten. Unsere Referenten informieren zu diesem Themenkomplex in Saal 6.

Für Typ-1-Diabetiker bieten wir in Saal 5 Parallelveranstaltungen an. Deren Palette reicht von Fragen zu Schwerbehinderung und Berufswelt, unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten beim Typ-1-Diabetes, über Insulinpumpentherapie bei Kindern mit Diabetes, Erektiler Dysfunktion bis hin zur Transplantation von Pankreas und Niere beim Typ-1-Diabetes.

Die große Industrieausstellung wird um 9.30 Uhr eröffnet. Die Vortragsreihe beginnt um 9.45 Uhr durch die Eröffnung des 1. Vorsitzenden, Herrn Gert Henning. Es werden interessante und vielfältige Vorträge zum Thema "Diabetes - na und?!" geboten.

Liste der Referenten
Liste der Referenten:
Dr. Hans-Ulrich Clever, Diabetologe DDG,
Schwerpunktpraxis Blankenese
Prof. Dr. Manfred Dreyer, Diabetologe DDG,
Krankenhaus Bethanien
Dr. Rolf Eichenauer, Urologe und Androloge,
Praxis Poppenbüttel
Frau Gabriela Ernie, Diabetesberaterin DDG,
Schwerpunktpraxis Eppendorf
Dr. Andreas Klinge, Diabetologe DDG,
Schwerpunktpraxis Othmarschen
Frau Cornelia Knauer, Diabetesberaterin DDG,
Schwerpunktpraxis Berliner Tor
Dr. Jens Kröger, Diabetologe DDG,
Schwerpunktpraxis Bergedorf
Dr. Falk Kunigk, Diabetologe DDG,
Allgemeines Krankenhaus Eilbek
Dr. Rudolf Lepler, Diabetologe DDG,
Kinderkrankenhaus Wilhelmstift
Frau Heidi Liebchen, Konzern-Schwerbehindertenvertrauenperson
Postbank Hamburg
Dr. Stefan Mees, Nephrologe,
Walddörfer Dialyse
Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser,
Universität Hamburg
Dr. Matthias Pein, Diabetologe DDG,
Krankenhaus Bethanien
Prof. Dr. Franz Rinninger, Diabetologe DDG,
Universitätsklinikum Eppendorf
Bernd-M. Scholz, Diabetologe DDG,
Diabetesschwerpunktpraxis Harburg
Dr. Bernd Teupe, Diabetologe DDG,
Diabetes-Dorf Althausen
Frau Ulrike Thurm, 1. Vorsitzende IDAA,
Berlin
Frau Helga Uphoff, www.DiabSite.de,
Berlin
Frau Susan Woods-Büggeln, Fachpsychologin DDG,
Schwerpunktpraxis Blankenese

Die Hamburger Diabetes-Schulungseinrichtungen und die Diabetes-Schwerpunktpraxen werden ebenfalls mit Informationsständen auf der Ausstellung vertreten sein.

Es werden mehr als 4.000 Besucher erwartet.

Ende der Veranstaltung wird um ca. 18.00 Uhr sein.

Der Eintritt ist frei!

 

Autor:
Cornelia Hagemann-Rohweder
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Diabetiker Bund Landesverband Hamburg e.V.
cornelia.hagemann-rohweder@diabetikerbund-hamburg.de

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