Aktuelle Details

Feiern Sie doch mal wieder - warum denn nicht?

|   Sieh‘ mal an

Die schlimmen Nachrichten vom Krieg in der Ukraine lösen bei vielen von uns Reaktionen aus. Sie beschäftigten  nicht nur uns Diabetiker Tag und Nacht. Albträume, sogar Panikattacken rauben dabei allen den Schlaf. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage befürchten 69 Prozent der Deutschen, die Nato könnte in diesen Krieg hineingezogen werden.

Wir haben die Bilder aus der Ukraine ständig vor Augen, dabei könnten wir eigentlich wegschauen. Doch machen wir uns nichts vor: Je schlimmer die Bilder sind, desto eher neigen wir dazu, auch hinzugucken. Was die Angst erhöht.

Besonders heftig trifft sie dabei Menschen, die durch ein früheres Trauma vorbelastet sind. Wichtig ist es, deren Angst wirklich ernst zu nehmen und nicht einfach wegzureden. Übrigens, auch wer den letzten Krieg nicht selbst erlebt hat, kann durch Erzählungen unter traumatischen Erlebnissen leiden.

Was dagegen hilft? Es ist völlig in Ordnung, der Tragik zum Trotz das eigene Leben weiterzuleben. Mal einen Geburtstag feiern. Warum denn nicht? Werden die Nachrichten zu bedrückend, reicht es, sie nur zweimal am Tag zu hören.

Wichtig bleibt aber auch dann, die eigene Angst einzuordnen: Was betrifft mich tatsächlich? Es kann übrigens auch helfen, die von außen heran getragene Angst mit anderen zu teilen.

Warum nicht mit dem Nachbarn? Mit einem guten Nachbar redet man schließlich jeden Tag und gibt aufeinander Acht. In guten wie in schlechten Zeiten.

K. Bl.

Zurück