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Helfen Sie in Hamburg ukrainischen Diabetikern

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Valentina Ocheretenko ist Vorstandsvor­sitzende der Ukrainischen Diabetis-Vereinigung. Sie hat eine erwachsene Tochter, die seit ihrer Kindheit Typ-1-Diabeterin ist und eine Amputation erlitten hat. Deshalb können die Ocheretenkos auch nicht ausreisen. Aber auch für andere Diabetiker werde es immer schwieriger.

Frau Ocheretenko erklärt: „Weil Menschen mit Insulin jene Menschen, die kein Insulin haben, nicht mehr erreichen.“ Auch Teststreifen seien längst Mangelware.

Zum Hintergrund: In der Ukraine lebten vor Kriegsbeginn am 24. Februar neben rund 2,3 Millionen Typ-2-Diabetikern etwa 130 000 Menschen mit Diabetes Typ 1, davon rund 20 000 Kinder. Wieviele davon auf der Flucht sind, lässt sich nicht mal erahnen.

Deshalb engagiert sich das internationale Hilfsprojekt „Insulin for Life“ auch Tag und Nacht. Wobei auch in den Ländern umher Bedarf besteht. In Polen wiederum haben ukrainische Flüchtlinge zwar Zugang zu Diabetesbedarf, müssen aber alles selber bezahlen und danach eine Erstattung beantragen, die recht umständlich ist.

Wie können da Hamburger Diabetiker helfen? Telefonieren Sie am besten mit der Novo Nordisk Notfall-Insulin-Hotline, gebührenfrei in der Ukraine: 0-800-801-341. Dort wissen sie auch, wer Behandlungsscheine für ukrainische Diabetiker ausstellt, mit denen Ärzte aufgesucht werden können.

Das multikulturelle Team des Flüchtlingszentrums Hamburg wiederum bitten wir, hilfesuchende Diabetiker an uns zu verweisen: 040 2000 438 0. Mit unserem breit gefächerten Netz helfen wir gerne. 

K. Bl.

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