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Unsere Radfahrer-Schule

Erstellt von Klaus Blume | |   Story der Woche

Radfahren will gekonnt sein. Also muss man es lernen. Vor allem von jenen, die jahrelang nicht mehr auf einem Drahtesel gesessen haben. Denn Sie wollen ja nicht stürzen, sondern mühelos dahin radeln. Wie Sie so etwas üben können? Am besten so:

DIE BALANCE

Stellen Sie sich hüftbreit an eine Wand und stützen Sie sich dort mit einer Hand ab. Dann heben Sie abwechselnd das rechte und das linke Bein. Wenn das wie im Schlaf klappt, schwingen Sie das angehobene Bein vor- und rückwärts. Mal kräftiger, mal weniger kräftig.

DER SATTEL

Setzen Sie sich hüftbreit auf eine Stuhl. Verlagern Sie dann Ihr Gewicht etwas nach rechts, dann nach links, nun nach vorn und nach hinten. Wenn das klappt, ohne das Ihnen dabei schwindelig wird, legen sie zwischen den Stuhl und sich noch ein Kissen – jetzt ist die Sache nämlich wackeliger – und los geht‘s von vorn.

DER TRITT

Wie üben wir das ohne Fahrrad? Der Tritt soll schließlich kräftig werden, um ordentlich voran zu kommen – auch bei Gegenwind. Also: Daheim mit einer Hand am Treppengeländer festhalten; auf der untersten Treppenstufe auf die Zehen stellen und sich hochdrücken. Dann kurz anhalten und wieder senken – UND: Wiederholen. So oft, wie Sie es schaffen.

DER LENKER

Als Junge hörte ich beim Lenkenlernen meine Mutter rufen: Vergiss‘ das Treten nicht! Also achtete ich darauf – und fuhr prompt gegen die Wand. Üben Sie also erstmal zu Hause: Halten Sie einen Stab waagerecht mit ausgestreckten Armen vor sich, während Ihr Partner daran zieht und drückt. Aber, bitte, mit Gefühl! Und dann immer kräftiger drücken.

DER RICHTIGE BLICK

Wenn Sie beim Radfahren über Ihre Schulter nach hinten blicken müssen und dabei allgemein-gefährliche Schlangenlinien produzieren, lassen Sie sich sofort einen Rückspiegel an Ihren Lenker montieren. Altmodisch aber sicherer.

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