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Warum nicht jeden Tag eine Stunde lesen?

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Bücher senken sogar das Demenz-Risiko

Vierzig Prozent der Deutschen nehmen - mindestens - einmal in der Woche ein Buch zur Hand. Das ist nicht oft, doch noch immer besser, als ständig fern zu sehen. Sogar erfolgreiche Geschäftsleute finden jeden Tag eine Stunde, um sich bewusst durch Lesen weiter zu bilden. Das sollten auch Sie versuchen, zumal - nach einer amerikanischen Studie - die Lebenserwartung von Lesern um 17 Prozent höher, als die der Nichtleser ist! Die Universität von Sussex will obendrein heraus gefunden haben, dass Sie Ihren Stressspiegel durch Lesen bis zu 58 % (!) senken können. Also versuchen Sie es einmal!

Außerdem verbessert Lesen auch noch Ihren Wortschatz, Ihre Rechtschreibung; Ihre Ausdrucksfähigkeit - und Ihr Allgemeinwissen. Lesen Sie also  wieder einmal in einem Buch! Und reduzieren Sie Ihren Fernseh-Konsum. Zumal Studien ergeben haben, dass mehr als vier Stunden tägliches Fernsehen Ihr Demenz-Risiko erhöhen kann. Dem allem wirken Sie entgegen, wenn Sie stattdessen zu einem Buch greifen.

Doch was sollten Sie lesen?

Stephan Samtleben und Klaus Blume schlagen Ihnen einmal im Monat spannende Bücher vor. Stephan Samtleben - mit dem deutschen Buchhändler-Preis ausgezeichnet - führt seine Buchhandlung im Literaturhaus am Schwanenwik. Klaus Blume, unser Zweiter Vorsitzender, hat  bisher neun Fachbücher und einen Roman veröffentlicht.

Hier ihre aktuellen Empfehlungen:

Heul doch nicht, du lebst ja noch von Kirsten Boie (Verlag Oettinger)

Ein Buch über die Schuld der Deutschen am letzten Krieg. „Es ist wichtig“, so die Hamburgerin Kirsten Boie, „im Zusammenhang mit Jugendlichen, die nach rechts abwandern.“ Der WELT sagte sie: „Ich selbst habe noch in Trümmern gespielt, und Lehrer mit Protesen waren beinahe die Regel.“

Trotz alledem von Hannes Wader (Penguin-Verlag)

Kraftvoll und berührend erzählt der Sänger Hannes Wader, der wieder in seiner Heimatstadt Bielefeld lebt, wie die Nachkriegszeit aber auch die Friedensbewegung ihn und seine Musik geprägt haben. Ein Buch voller Achtung für alle, die nicht nur von einer besseren Welt träumen, sondern sich  für sie abrackern.

K. Bl. - 22. März 2022

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